KI, DeepTech und digitale Souveränität: Europas Foundation für die Mobilität von morgen
Europas Mobilität der Zukunft entscheidet sich nicht allein an der Leistungsfähigkeit Künstlicher Intelligenz. Ebenso wichtig ist die Frage, wer die zugrunde liegende Infrastruktur, Daten und KI-Modelle kontrolliert. Warum digitale Souveränität und DeepTech zu den zentralen Voraussetzungen für ein zukunftsfähiges Verkehrs- und Mobilitätsmanagement gehören, zeigt Markus Wartha, Präsident von ITS Germany e. V. und Konsortialführer des Forschungsprojekts AIAMO, im aktuellen Fachbeitrag der Straßenverkehrstechnik (SVT 08/2026).
Im Beitrag beschreibt er, wie mit dem AIAMOnexus eine gemeinsame technische Foundation für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im europäischen Verkehrs- und Mobilitätsmanagement entsteht. Statt neue Datenplattformen aufzubauen, verbindet AIAMO bestehende Systeme und Datenräume wie die Mobilithek und den European Mobility Data Space (EMDS), harmonisiert Mobilitäts- und Umweltdaten interoperabel und schafft damit die Grundlage für vertrauenswürdige KI-Anwendungen nach europäischen Rahmenbedingungen.
Der Fachbeitrag verdeutlicht, warum digitale Souveränität künftig zu den Erfolgsfaktoren intelligenter Mobilität gehört – von der Kontrolle über Infrastruktur, Daten und KI-Modelle bis hin zu Cybersecurity, Governance und offenen Standards. Gleichzeitig zeigt er, wie diese Grundlagen im Forschungsprojekt AIAMO bereits heute in den Pilotregionen Leipzig und Landau in der Pfalz unter realen Bedingungen erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Zum Fachbeitrag in der August-Ausgabe der STRASSENVERKEHRSTECHNIK



